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Log-in-name

 

Log‑in‑Name

Ein Log‑in‑Name (auch Benutzername, Login‑ID oder Account‑Name) ist die eindeutige Kennung, mit der sich ein Nutzer an einem System, einer Anwendung oder einem Online‑Dienst authentifiziert. Zusammen mit dem zugehörigen Passwort (oder einem anderen Authentifizierungsfaktor) ermöglicht er den Zugriff auf personalisierte Ressourcen und Berechtigungen.

 

Eigenschaften

Merkmal
Beschreibung
Eindeutigkeit
Jeder Log‑in‑Name muss im jeweiligen System eindeutig sein, damit das Konto eindeutig zugeordnet werden kann.
Zeichenumfang
Oft aus alphanumerischen Zeichen (a‑z, 0‑9) plus ausgewählten Sonderzeichen (z. B. ._-). Länge variiert üblicherweise zwischen 3 – 30 Zeichen.
Fall‑Sensitivität
Je nach System kann der Name groß‑/kleinschreibungs‑sensitiv sein (z. B. UNIX‑basierte Systeme sind case‑sensitive, Windows‑Konten meist nicht).
Regeln / Policy
Viele Anbieter verlangen bestimmte Muster (keine Leerzeichen, kein Sonderzeichen am Anfang, Verbot von reservierten Wörtern).
Persistenz
Der Name bleibt meist unveränderlich, da er in Datenbanken, Log‑Dateien und Berechtigungstabellen verankert ist.

Verwendung

  1. Authentifizierung – Der Log‑in‑Name wird zusammen mit dem Passwort (oder einem zweiten Faktor) an das Authentifizierungssystem gesendet.
  2. Autorisation – Nach erfolgreicher Authentifizierung werden Rollen und Berechtigungen anhand des Namens zugeordnet (z. B. Administrator, Standard‑User).
  3. Audit‑Logging – Aktionen werden mit dem Log‑in‑Namen protokolliert, um Nachvollziehbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
  4. Self‑Service – Nutzer können ihr Passwort zurücksetzen, Profile bearbeiten oder den Namen (falls erlaubt) ändern.
 

Best Practices für die Gestaltung

Empfehlung
Grund
Keine persönlichen Daten
Vermeidet Datenschutz‑Probleme (z. B. keine Geburtsdaten).
Kurze, einprägsame Namen
Erleichtert Eingabe und Erinnerung.
Vermeidung von Sonderzeichen
Reduziert Kompatibilitäts‑Probleme mit verschiedenen Systemen.
Verwendung von Namensräumen
Bei großen Organisationen kann ein Präfix (z. B. dept_) Kollisionen vorbeugen.
Durchsetzung von Mindest‑ und Höchstlängen
Verbessert Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.
Richtlinien für Wiederverwendung
Verhindert, dass abgelegte Namen sofort wieder neu vergeben werden (Schutz vor Account‑Hijacking).

Sicherheitshinweise

  • Kein Passwort im Log‑in‑Namen – Der Name soll nicht Hinweise auf das Passwort geben.
  • Mehr‑Faktor‑Authentifizierung – Ergänzt den Log‑in‑Namen/Passwort‑Mechanismus (z. B. TOTP, Hardware‑Token).
  • Rate‑Limiting – Begrenzung der Anmeldeversuche pro Log‑in‑Name, um Brute‑Force‑Angriffe zu erschweren.
  • Account‑Lockout – Temporäres Sperren bei zu vielen fehlgeschlagenen Versuchen.
  • Audit‑Logs – Überwachen von ungewöhnlichen Anmelde‑Mustern (z. B. Log‑ins aus unterschiedlichen Ländern).
 

Beispiele

System
Log‑in‑Name‑Format
Windows‑Domäne
DOMAIN\username oder UPN Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
UNIX / Linux
username (case‑sensitive)
Web‑Anwendungen
E‑Mail‑Adresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) oder frei wählbarer Alias (user123)
Mobile Apps
Oft gleiche E‑Mail‑Adresse wie Web‑Login, ggf. mit optionalem Kürzel.