ISP – Internet Service Provider
Ein ISP (Internet Service Provider) ist ein Unternehmen, das privaten Nutzern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen den Zugang zum Internet ermöglicht. Der ISP stellt die physische Infrastruktur (DSL‑Leitungen, Kabel‑Netzwerke, Glasfaser‑FTTH, Mobilfunk‑LTE/5G, Satellit) sowie die dazugehörige Netzwerk‑Hardware (Router, Switches, DNS‑Server, Authentifizierungs‑Systeme) bereit.
Kernaufgaben
- Zugangsdienst – Bereitstellung einer Datenverbindung über verschiedene Technologien (DSL, Kabel, Glasfaser, Mobilfunk, Satellit).
- IP‑Adressverwaltung – Zuweisung öffentlicher IP‑Adressen (statisch oder dynamisch) und NAT‑Übersetzung.
- Routing & Transit – Anbindung an das globale Internet‑Backbone, Peering‑ und Transit‑Vereinbarungen.
- Zusatzdienste – DNS, E‑Mail‑ und Web‑Hosting, Domain‑Registrierung, Sicherheits‑Features (Firewalls, DDoS‑Schutz, Spam‑Filter), VoIP‑Telefonie und Streaming‑Pakete.
Technologien
Regulatorische Rahmenbedingungen
In der EU gelten Netzzugangs‑ und Netzneutralitäts‑Verordnungen, die diskriminierungsfreien Datenverkehr sicherstellen, sowie die DSGVO für den Schutz personenbezogener Daten.
Qualitäts‑ und Service‑Merkmale
- Verfügbarkeit (Uptime % pro Jahr)
- Latenz (RTT in ms) – wichtig für Gaming und VoIP
- Durchsatz (maximaler Datendurchfluss)
- Kundensupport (Telefon, Chat, SLA)
- Preis‑Leistungs‑Verhältnis (Monats‑/Jahresgebühr, Datenvolumen‑Limits)

