Back to Top

PHNETZ - Internetagentur

Marketing für Ihren Erfolg

Ascii / ASCII

Ascii / ASCII

ASCII ist ein 7‑Bit‑Zeichensatz, der 128 Zeichen definiert und 1963 vom American National Standards Institute (ANSI) veröffentlicht wurde. Er dient als Basis‑Kodierung für Textdaten in Computern, Netzwerken und Kommunikationsprotokollen.

 

Aufbau

Binär (7 Bit)
Dezimal
Hex
Symbol
Beschreibung
000 0000
0
0x00
NUL
Null‑Byte (Steuerzeichen)
001 0001
33
0x21
!
Ausrufezeichen
111 1111
127
0x7F
DEL
Delete (Steuerzeichen)

Die ersten 32 Codes (0‑31) sind Steuerzeichen (z. B. LF 10, CR 13).
Codes 32‑126 sind druckbare Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, bestimmte Sonderzeichen).

 

Eigenschaften

  • 7‑Bit → 128 mögliche Werte, kompatibel zu 8‑Bit‑Systemen (ein weiteres Bit wird oft als Paritäts‑ oder Erweiterungsbit genutzt).
  • ASCII‑Kompatibilität – spätere Kodierungen (ISO‑8859‑1, Windows‑1252, UTF‑8) setzen den ASCII‑Bereich unverändert fort, sodass reine ASCII‑Daten in allen Unicode‑Systemen gültig sind.
  • Endianness irrelevant, da es ein Byte‑basiertes Format ist.
 

Anwendungsbereiche

  • Textdateien (.txt, .csv) – häufig in ASCII, weil universell lesbar.
  • Protokolle – HTTP‑Header, SMTP, FTP, Telnet nutzen ASCII‑basierte Befehle.
  • Programmiersprachen – Quellcode ist meist ASCII (oder superset).
  • Terminal‑Emulation – VT100/ANSI‑Escape‑Codes basieren auf ASCII.
 

Erweiterungen & Nachfolger

Erweiterung
Ziel
Besonderheiten
Extended ASCII (8‑Bit)
256 Zeichen, zusätzliche nationale Sonderzeichen.
Codepages 1252 (Windows‑West‑Europe), ISO‑8859‑1 (Latin‑1).
Unicode (UTF‑8)
Weltweite Zeichenrepräsentation.
UTF‑8 ist rückwärtskompatibel zu ASCII (erste 128 Bytes identisch).
EBCDIC
IBM‑Großrechner‑Zeichensatz, 8‑Bit, nicht kompatibel zu ASCII.
Historisch wichtig für Mainframes.