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Downstream

Downstream – Begriff aus Netzwerk‑ und Datenverarbeitung

 

In der IT‑Terminologie bezeichnet downstream die Daten­richtung vom Server, Dienst oder zentralen System zum End‑User bzw. Empfänger. Das Gegenstück ist upstream, bei dem Daten vom End‑User zum Server gesendet werden.

 

Beispiele

  • Internet‑Traffic: Wenn Sie eine Webseite laden, fließen die HTML‑, Bild‑ und Videodaten downstream von den Web‑Servern zu Ihrem Browser.
  • Content‑Delivery‑Network (CDN): Die verteilten Edge‑Server stellen Inhalte downstream bereit, um die Latenz für den End‑Nutzer zu minimieren.
  • Streaming‑Dienste: Audio‑ oder Video‑Streams werden downstream über das Netzwerk zum Abspielgerät gesendet.
  • Software‑Updates: Das Herunterladen von Patch‑Dateien ist ein downstream‑Vorgang.
 

Technische Kennzahlen

  • Downstream‑Bandbreite – maximale Datenmenge, die pro Sekunde vom Netzwerk zum Client übertragen werden kann (z. B. 100 Mbit/s downstream).
  • Downstream‑Latenz – Verzögerungszeit, bis ein gesendetes Paket den Empfänger erreicht.
 

Relevanz

  • QoS (Quality of Service)‑Regeln priorisieren häufig downstream‑Verkehr für Streaming‑ oder VoIP‑Anwendungen.
  • Netzwerk‑Planung berücksichtigt die typische Downstream‑Last, weil Konsumenten‑Traffic meist überwiegend downstream ist.